die endemischen Artendie nicht endemischen Artenzeigefinger der floristischen Gebiete

Melitensischer Distrikt

Der Maltesische Archipel besteht aus den beiden Hauptinseln Malta und Gozo, sowie einer Serie kleinerer Inseln, etwa Comino und Cominotto. Er zeigt eine klare geomorphologische und strukturelle Beziehung zur Hybläischen Region und zu Lampedusa.

Die Inseln sind effektiv weitgehend aus miozänen Kalken aufgebaut und bilden ausgedehnte Tafeln mit tief eingeschnittenen Tälern, welche lokal «uadi» genannt werden. Die Küsten bestehen hingegen häufig aus spektakulären Klippen, die mehr als 100 m hoch und mehrere Kilometer lang sein können.

Durch Verstädterung und Landwirtschaft ist die natürliche Wald- und Gebüschvegetation heute im Allgemeinen beschränkt auf wenige unwegsame und daher kaum erreichbare Orte. Viel verbreiteter und ausgedehnter sind die Felsformationen an den Küsten und Klippen.
In diesem Habitat trifft man auf eine reiche Endemitenflora mit mehreren Paläoendemiten, unter anderem mit den beiden monotypischen Gattungen Palaeocyanus und Cremnophyton. Es handelt sich um taxonomisch stark isolierte Arten der alten Tertiärflora, die sich hier dank der speziellen Umstände ihrer Felshabitate erhalten konnten.

 

Falesia (Malta)